Teil 1 - Stadtmuseum Meißen, Franziskanerklosterkirche und Neogotisches Haus, Deutschland
Автор: Deutschland erleben
Загружено: 2025-04-16
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Stadtmuseum Meißen, Franziskanerklosterkirche und Neogotisches Haus, Deutschland
Die Eröffnung des Meißner Stadtmuseums 1901
Am 6. Oktober 1901 öffnete das stadtgeschichtliche Museum des Meißner Geschichtsvereins für Besucherinnen und Besucher. Der Rat der Stadt Meißen hatte dem Verein dafür „den ehemaligen Turnboden“ in der Franziskanerkirche zur Verfügung gestellt. Dank des bürgerlichen Engagements auch weit über Meißen hinaus, konnten die Räumlichkeiten baulich ertüchtigt werden: Fenster wurden gestiftet, die Freitreppe am Heinrichsplatz wurde ergänzt und ermöglichte den Zugang zur Ausstellung. Erste Schenkungen und private Stiftungen erweiterten den Grundstock der Sammlung.
Museum im historischen Denkmal. Vom Franziskanerkloster zum Stadtmuseum Meißen
Die Ausstellungsräume des Stadtmuseums befinden sich heute in der ehemaligen Klosterkirche des Meißner Franziskanerordens und dem 1857-59 errichteten Neogotischen Haus. Während im 19. Jahrhundert große Teile der Klosteranlage abgerissen und Teile des Kreuzgangs stark verändert und ergänzt wurden, ist die spätgotische Hallenkirche in ihrer äußeren Form bis heute unverändert. Bevor das Stadtmuseum 1901 seine Räume in der Franziskanerkirche öffnete, wurde der Bau für ganz unterschiedliche Zwecke genutzt.
Nach Einführung der Reformation in Meißen 1539 ging die Klosterkirche in den Besitz der Stadt Meißen über. Sie diente der Stadtkirche als Filiale. Im 17. und 18. Jahrhundert war die Anlage ein beliebter Begräbnisort Meißner Bürger. In den 1810er und 1820er Jahren wurde eine Balkendecke eingezogen, um den Kirchenraum als Magazin nutzbar zu machen. Der Chor wurde 1832 abgetragen. Im Verlauf des 19. Jahrhunderts diente die Franziskanerkirche als Lager und Wollkämmerei – und auch ein Meißner Turnverein nutzte die Räumlichkeiten.
Das Stadtmuseum als Haus der Heimat 1934 bis 1945
Unter der Leitung von Helmuth Gröger, dem ersten hauptamtlichen Museumsleiter, wurde die Ausstellung des stadtgeschichtlichen Museums zwischen 1932 und 1934 grundlegend neu konzipiert und umgestaltet. Als städtisches Museum öffnete es am 8. August 1934 als „Haus der Heimat“ wieder seine Türen. 1937 konnte das Museum das zweite Obergeschoss im Neogotischen Haus nutzen. 1944 wurde das Museumsgut kriegsbedingt ausgelagert. Bei der Sprengung der beiden Meißner Elbbrücken im April 1945 entstanden ebenso an der Franziskanerkirche schwere Schäden.
Neuanfang nach 1945
Von 1946 bis in die 1950er Jahre wurde zunächst das Gebäude baulich wieder in Stand gesetzt und die Ausstellung neu eingerichtet. Von 1947 an konnte das Museum im Obergeschoss der Franziskanerkirche wieder geöffnet werden. Präsentiert wurden nun regelmäßig wechselnde Sonderausstellungen, die erste nach Schließung des Museums 1944 — die „1. Meißner Kunstausstellung“ mit Arbeiten von Herbert Aschmann, Walther Meinig, Wilhelm Baring und anderen.
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