Auf dem Jerusalempilgerweg von Schwarzenburg nach Blumenstein
Автор: Wege für Körper, Kopf & Seele
Загружено: 2025-07-15
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Gepilgert am 23.November 2023
Gestartet bin ich auf dem Jerusalempilgerweg in Schwarzenburg – am Morgen noch bei Nebel und recht kühlen Temperaturen.
Übrigens verläuft der Jerusalempilgerweg größtenteils auf dem Jakobsweg, nur eben in entgegengesetzter Richtung.
Nach Schwarzenburg führte der Weg zunächst etwas bergauf. Bereits kurz nach dem Start bot sich mir eine schöne Aussicht. Anschließend ging es über weite Flächen in Richtung Elisried, weiter über Mamishaus. Von dort führte der Weg ziemlich steil hinab zum Schwarzwasser.
Ein kurzes Stück folgte ich dem Verlauf des Schwarzwassers – dabei war ich auch im Naturschutzgebiet Sense–Schwarzwasser unterwegs, einer stillen, eindrucksvollen Gegend mit ursprünglicher Natur.
Einen kleinen Teil der Strecke begleitete mich auch der Alpenpanoramaweg, den größeren Teil jedoch folgte ich der Via Jacobi – oder wie sie auf Deutsch genannt wird: dem Jakobsweg.
Unterwegs kam dann doch auch noch die Sonne zum Vorschein.
Es war einfach wunderschön, bei diesen warmen Herbstfarben durch diese friedliche Landschaft zu pilgern.
Der Weg führte weiter über Rohrbach und schließlich steil hinauf zum ehemaligen Kloster Rüeggisberg.
Die Ruine des einstigen Cluniazenserklosters liegt eindrucksvoll auf einer Anhöhe mit weiter Sicht auf die Alpen.
Das Kloster wurde im 11. Jahrhundert gegründet und war eine der ersten Niederlassungen des mächtigen französischen Reformordens in der Schweiz. Es war ein bedeutender Ort für Pilger und spielte eine zentrale Rolle im spirituellen und kulturellen Leben des Mittelalters. Heute sind noch Teile der imposanten Kirchenfassade und der Grundmauern erhalten – ein stiller, aber kraftvoller Ort, der zum Verweilen und Innehalten einlädt.
Den größten Teil der heutigen Etappe war ich im Naturpark Gantrisch unterwegs – eine vielfältige, sanft hügelige Landschaft, die diesen Abschnitt des Weges besonders reizvoll gemacht hat.
Von Rüeggisberg ging es dann bergab nach Riggisberg. Von dort führte der Weg erneut leicht ansteigend hinauf nach Burgistein.
Dort wurde ich mit einem wunderbaren Ausblick hinunter nach Wattenwil belohnt. Der anschließende lange Abstieg war dann durchaus fordernd – der ging richtig in die Beine.
Doch dafür entschädigte mich ein atemberaubendes Panorama: Vor mir öffnete sich der Blick auf die Berner Alpen – das eindrucksvolle Dreigestirn von Eiger, Mönch und Jungfrau war klar zu erkennen – und in der Ferne zeigten sich sogar die Luzerner Alpen.
Als ich schließlich unten in Wattenwil ankam, war es schon relativ spät, und die Sonne begann langsam unterzugehen.
Eigentlich hatte ich geplant, bis Amsoldingen weiterzupilgern, doch es machte keinen Sinn mehr, bei Dunkelheit weiterzugehen. Also entschloss ich mich, die heutige Etappe in Blumenstein zu beenden.
Länge der Pilgerreise ca.: 25,1 km
Bergauf ca.: 495 m
Bergab ca.: 610 m
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