Bahnübergang "Lengericher Straße", Ibbenbüren ++ seltenes Mini-Blinklicht und alte Diesellokomotiven
Автор: VAHRoyal
Загружено: 2025-11-16
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Nach dem Video mit den beiden supertollen Mini-Blinklichtern in Rosenberg (Baden) zeige ich euch ein weiteres Mini-Blinklicht in der gleichen Ausführung, allerdings oben am Auslegermast montiert.
Der Bahnübergang befindet sich südlich von Ibbenbüren an der Bahnstrecke Ibbenbüren–Hövelhof, die ab 1899 durch die Teutoburger Wald-Eisenbahn (TWE) gebaut wurde. Heute verkehren hier sporadisch Güter- als auch Sonderzüge, wie bei meinem Besuch. Anlass für die Pendelfahrten der "Eisenbahn-Tradition e.V." mit ihrem Teuto-Express war ein Kulturfest am Kanalhafen Dörenthe.
Zurück zum Bahnübergang: Er befindet sich in einem kleinen Weiler namens Bocketal, der früher einen gleichnamigen Haltepunkt an der Strecke besaß. Heute weist die Bushaltestelle noch die Bezeichnung "Bahnhof" auf. Weil die Straße im weiteren Verlauf durch eine Baustelle an der Autobahn gesperrt ist, kamen nur wenige Autos vorbei. Am Bahnübergang zweigt noch die Zufahrt zu einem Betrieb ab, welches Stärke herstellt und für einigen LKW-Lieferverkehr sorgt. Auf dem Grundstück des Unternehmens befindet sich noch ein sehr schön hergerichteter Dreiachser als Denkmal.
Sieben Blinklichter sind am Bahnübergang vorhanden, wovon zwei angrenzende Einfahrten sichern und eines eben oben am Mast angebracht ist. Alle Blinklichter besitzen die großen Pintsch-Optiken VSP 200, das Blinklicht oben am Ausleger dazu noch den kleinen Schirm, der wohl fast baugleich zu denen in Rosenberg (Baden) ist. Der Mini-Schirm für die große Optik stellt eine große Besonderheit dar, weil sie eigentlich nirgendwo mehr in Deutschland zu finden sind. Deutlich häufiger sind die Mini-Blinklichter mit der kleinen Pintsch-Optik, die es noch deutlich häufiger an westdeutschen Bahnübergängen gibt. Außerdem gibt es noch eine Starktonglocke von Siemens zur akustischen Untermalung, welche sich herrlich von den Umgebungsgeräuschen absetzt.
Die ganze Anlage macht einen sehr gepflegten Eindruck. Mit dazu gehört auch das Engagement der Mitarbeiter des Infrastrukturunternehmens. Die Bahnstrecke gehört der Lappwaldbahn, die in den letzten Jahren einiges in neue Gleise investiert hat, um wieder Güterzüge auf dieser Bahnstrecke durchgehend fahren zu können. Außerdem ist geplant, den Kanalhafen Dörenthe wieder stärker mit dem Güterverkehr zu vernetzen. Um aus Richtung Ibbenbüren zum Kanalhafen zu gelangen, muss im Bahnhof Brochterbeck umgesetzt und die Fahrtrichtung gewechselt werden. Dort gibt es ebenfalls noch einen sehr interessanten Bahnübergang - nein, es sind zwei direkt hintereinander. Der Übergang ist ein eigenes Video wert!
Der Zug, mit dem an diesem Tag gefahren wurde, besteht aus zwei Diesellokomotiven, da an der Endhaltestelle in Ibbenbüren ein Umsetzen der Lok nicht möglich ist. Eigentlich sollte statt der orangen Diesellok die Dampflok 78 468 des Vereins am Zug arbeiten, allerdings gab es einige Tage vorher ein Problem bei der Überführungsfahrt. Für die Dampflok eingesprungen ist dann die orange Diesellok der Regionalverkehr Münsterland, die auf den Namen RVM 61 hört. Sie wurde 1974 bei der MaK Maschinenbau in Kiel gebaut und ist somit schon stolze 51 Jahre alt. Bei der zweiten Diesellok am Zug handelt es sich um die vereinseigene V 36 412, eine 1950 ebenfalls in Kiel gebaute Maschine und damit 75 Jahre alt.
Die Wagen gehören ebenfalls dem Verein und sind um die 90 Jahre alt.
Schöne Grüße an @SAjustusSA , den ich an diesem Tag kennengelernt habe!
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