Mößling (MÜ) Mariä Himmelfahrt
Автор: pius glocke
Загружено: 2016-08-23
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Es läuten die Glocken der kath. Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt im Mühldorfer Ortsteil Mößling in Oberbayern.
Vier Glocken im eisernen Glockenstuhl:
1: Karl Czudnochowsky, Erding 1965 (Herz Jesu) D 118cm, Ton e'
2: Czudnochowsky 1949 (Hl. Maria) D 105cm, Ton fis'
3: gotisch, Ton ais'
4: Czudnochowsky 1949, Ton h'
Mößling, zwischen der Isen und Mühldorf gelegen, kann auf eine über 1100 jährige Geschichte zurückblicken.
Im Jahre 891 schenkte König Arnulf dem Erzbischof Dietmar von Salzburg einen Bauernhof zu "Messelingen".
Das ist die erste bekannte Erwähnung von Mößling. Aber der Name deutet darauf hin, dass der Ort schon früher bestand.
Die Endung „ing“ lässt vermuten, dass es bereits um 500 eine bajuwarische Ansiedlung gab. Aber auch das waren nicht die ersten Bewohner. Eine Viereckschanze zeigt an, dass sich schon vor den Bajuwaren hier Kelten angesiedelt haben. Der 120 mal 100 m umfassende Wallgraben, ca. 500 m in südöstlicher Richtung von der Kirche gelegen, wurde 1950 vermessen.
1910 erhielt die Filialkirche Mößling den Status einer Expostiurkirche, gehörig zur Pfarrei Mettenheim.
Die Erhebung zur selbständigen Pfarrei erfolgte im Jahr 1921.
Mößling war bis nach dem Zweiten Weltkrieg eine ausgesprochen bäuerliche Ansiedlung.
Im Rahmen der Gemeindegebietsreform 1972 wurde Mößling in die Kreisstadt Mühldorf eingegliedert.
Die heutige Pfarrkirche wurde bereits um 1400 im gotischen Stil erbaut und war lange Zeit Wallfahrtskirche.
Ein Chronogramm am Chorbogen gibt die Zahl 1751 an, in dem jeder Buchstabe, der auch eine lateinische Zahl bedeuten kann, als solche gelesen und addiert werden muss:
haeC LIberaLes & DeVotI In VIrgIneM fILII.
In diesem Jahr wurden die gotischen Gewölberippen abgeschlagen und Deckenmalereien angebracht, die die Marienkrönung und begleitende Embleme
(z.B Gnadenbrunnen, Himmelspforte) zeigen.
Der Hochaltar entstand in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Ein vorspringender Baldachin schützt das Gnadenbild, eine veränderte, ursprünglich aus dem 16. Jahrhundert
stammende Skulptur, die heute gänzlich bekleidet ist und vor silbernen Wolken auftritt.
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