Baustelle am Fluss: So verlegen wir Glasfaser unter der Isar
Автор: Telekom Netz
Загружено: 2020-10-05
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Nach dem Hochwasser im Mai 2019 ist eine Kabeltrasse unter der Isar gerissen und verursachte in Ascholding in der Gemeinde Dietramszell einen Totalausfall von Telefon und Internet. Innerhalb von 2 Tagen wurde ein Provisorium hergestellt. Die Instandsetzung allerdings war eine technische Herausforderung. Wir verraten, wie die Telekom-Kunden in diesem Fall wieder schnell ans Netz kamen, und wie so ein „Wasserschaden“ für die Zukunft verhindert werden soll.
Durch das Hochwasser und das abgelassene Wasser aus dem Sylvensteinspeicher führte die Isar so viel Wasser, dass der Düker, in welchem die Glasfaserleitung verlief, freigeschwemmt und infolgedessen abgerissen wurde. Um die Kunden möglichst schnell wieder ans Netz zu bringen, wurde innerhalb kürzester Zeit ein Provisorium errichtet:
Dafür wurden an beiden Uferseiten Metallgerüste aufgestellt. Zwischen den beiden Stützen wurde dann ein Tragseil mit Leerrohr, ein sogenanntes Speednet-Rohr, über die Isar gespannt, durch welches das Glasfaserkabel gezogen wurde, um die beschädigte Leitung abzufangen. Für die vorrübergehende Versorgung von Ascholding verlief die Glasfaserleitung somit oberirdisch.
Für die langfristige Lösung hat sich die Telekom mit der Gemeinde Dietramszell zusammengetan, die ihr beschädigtes Abwasserrohr instand setzen musste. So teilten sich Beteiligten den Aufwand für die Einrichtung der Baustelle. Nach aufwändigen Genehmigungs- und Naturschutzverfahren konnten Telekom und Gemeinde die Arbeiten im Frühsommer 2020 in Angriff nehmen.
Die Verlegung der Glasfaserleitung unterhalb des Flussbetts wurde im sogenannten Spülbohrverfahren durchgeführt. Dabei frisst sich ein Bohrer von einer Baugrube aus horizontal unter dem Wasser bis zum Ziel durch, bis zur zweiten Baugrube am anderen Ufer. Eine Bohrflüssigkeit spült das Gestein aus und kühlt gleichzeitig den Bohrkopf. Mit zwei Spülbohrungen wurde das 270 Meter lange Leerrohr von Ufer zu Ufer schließlich erfolgreich verlegt. Danach konnte die Telekom ihre Glasfaserleitung wieder unsichtbar unter dem Flussbett durchziehen - diesmal 5 Meter unter der Isar, statt wie bisher nur 3 Meter. So soll sichergestellt werden, dass sämtliche Kabeltrassen zukünftige Hochwasser überstehen.
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