'Im Bogen um Arnsberg' ... Neheim-Hüsten - Arnsberg Süd
Автор: Jochen Pursche's Rock'n'Rail Channel
Загружено: 2024-05-15
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Es war ein stattliches Netz in Meterspur, das Netz der Ruhr-Lippe Kleinbahnen AG, das diese in den Kreisen Soest und Hamm(Westf) betrieb. Es reichte von Soest bis Arnsberg und Sundern, und in die andere Richtung bis Hamm(Westf) und Werl. In den Jahren nach dem Ersten Weltkrieg wurde das gesamte Netz schrittweise auf Normalspur umgebaut, wobei die Meterspur noch etliche Jahre in Form von Dreischienengleisen beibehalten wurde, um den Übergang schrittweise vollziehen zu können.
Übrig geblieben sind von diesem Netz nur Rümpfe, Hamm(Westf) - Lippborg, Neheim-Hüsten - Arnsberg Süd und - Sundern. Eine Strecke davon, Neheim-Hüsten - Arnsberg Süd, ist heute unser Thema.
Diese wurde am 01.02.1907 von Neheim-Hüsten zum damaligen Endbahnhof Arnsberg Jägerbrücke eröffnet und gleich dreischienig gebaut, da man die Umstellung des Netzes auf Normalspur schon im festen Blick hatte. Die Strecke verläßt den Kleinbahnhof Neheim-Hüsten, der auf der Nordseite der Ruhrtalbahn Hagen - Warburg(Westf) angelegt ist, ist östliche Richtung und folgt noch für einige Kilometer der Hauptstrecke. Sie schwenkt dann nach Nordosten weg, um einige Dörfer anzuschließen, die von der Ruhrtalbahn 'links liegen gelassen' wurden, um schließlich im Rechtsbogen wieder an die Hauptstrecke heranzuschwenken, diese zu unterqueren und bald darauf den ehemaligen Endbahnhof Jägerbrücke zu erreichen.
Es entstand unterschiedliche Industrie entlang der Strecke, die durch mehrere unterschiedlich lange Anschlußbahnen verknüpft war. So gab es eine solche von Hüsten Ost zum Steinbruch Müschede, und immer noch vorhanden war zum Zeitpunkt der Bereisung der Anschluß Degussa in Bruchhausen.
1960 wurde die Strecke von Arnsberg Jägerbrücke aus als Anschlußgleis um 3 km zur Papierfabrik Feldmühle verlängert, und der Übergabebahnhof bekam die Bezeichnung Arnsberg Süd. Dieser Neubau diente stets nur dem Güterverkehr.
Der Reiseverkehr nach Arnsberg Jägerbrücke hielt sich noch bis zum 31.05.1964, nachdem bereits viele Strecken des ehemals beachtlichen Kleinbahnnetzes schon vorher eingestellt worden waren. Es war der Zeitgeist 'pro Auto', der einfach nur in der alten Bundesrepublik 30 - 40 Jahre eher einsetzte, als er nach der Wende auch den Osten erreichte..
Die Strecke wird seitdem bis in die heutige Zeit im Güterverkehr betrieben, und hin und wieder 'verirrt' sich auch mal ein (meistens) Eisenbahnfreunde-Sonderzug dahin.
Besonders der hintere Streckenabschnitt im Raum Arnsberg ist landschaftlich reizvoll und bietet interessante Motive, so zum Beispiel die Unterquerung des Ruhrviadukts der Ruhrtalbahn (Titelbild) oder den Panoramablick auf die Arnsberger Altstadt südlich des Bahnhofs Jägerbrücke. Aber auch die Bedienung des Anschlusses Degussa, der mitten durch das Dorf Bruchhausen führt, ist allemal ein Foto wert.
Nun also einsteigen in den Schienenbus, den die DGEG an diesem Tag charterte - und auf geht's nach Arnsberg Süd! 'Gute Reise' und schöne Fotos.. 😉
Daten wie stets aus Wikipedia.
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